Ela Transgender Namensänderung

Habe endlich meinen Termin zur Anhörung für die Namensänderung

Ich habe heute endlich meinen Termin zur Anhörung für die Namensänderung bekommen. Vorausgegangen sind ewig lange Wartezeiten und ein Missgeschick der Justizbeamtin. Aber hey, wenn alles glatt läuft, wirds ja irgendwann langweilig 😉

Das Gericht arbeitet langsam

Anfang August habe ich bereits bei Gericht angerufen. Damals ging es darum, dass ich aufgrund meiner Arbeitslosigkeit die Kosten für die Ratenzahlung in Höhe von 60 Euro monatlich schwer stemmen kann. Mit diesen Raten werden meine Gerichts- und Gutachterkosten in Höhe von 1.800 Euro beglichen. Ich hatte schlicht um eine Ratenreduzierung gebeten, bis ich wieder in Lohn und Brot bin. Da ich nun knappe eineinhalb Monate später immer noch nichts gehört hatte, habe ich nun noch einmal angerufen.

Also die Justizbeamtin bei Gericht war wie auch beim letzten Gespräch echt nett und hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, damit mein Anliegen geklärt werden kann. Sie sagte mir, dass der Kollege das Schreiben fertig gemacht, aber noch nicht ausgedruckt hat. Aber das hat sie gleich erledigt und mir vorab schon gesagt, dass der Ratenbetrag auf null Euro gesetzt wurde, bis sich an meiner finanziellen Situation wieder was ändert. Ist ja schonmal was, aber wieso dauert denn so etwas bitte sechs Wochen? Ich hatte immerhin schon eine Mahnung von der Landesoberkasse zur Begleichung der Raten bekommen.

Und wann ist meine Anhörung?

Viel brennender war für mich allerdings die Frage, wann es nun endlich mal zu einer Anhörung kommt. Und da ich die Frau gerade am Telefon hatte und sie so auskunftsfreudig schien, hakte ich direkt mal nach. Nach einem Blick in die Akte sagte sie mir, dass in ihrer Urlaubszeit die Kollegin wohl übersehen hat, dass das zweite Gutachten bereits eingegangen ist. Das fand ich komisch, denn ich habe beide Gutachten als Kopie vom Gericht erhalten. Aber egal, ich verkniff mir einen Kommentar – manchmal ist es besser, einfach nichts zu sagen. Sie erzählte mir dann, dass der Richter leider bis Oktober im Urlaub ist, aber sie schaute gern einmal nach, ob es noch einen freien Termin gibt.

Heraus kam dann der 02.10.19, wo sie mich auch eingetragen hat. Und sie hatte dann mit ihrer Auskunft schon recht, die Anhörung dauert ja wirklich nicht lange und daher trug sie mich einfach zwischen zwei Termine ein 🙂 bat mich aber, einen Tag vorher nochmal anzurufen, ob der Termin vom Richter so auch angenommen wurde. Okay, jetzt musste ich echt schmunzeln. Aber lachen musste ich dann, als sie mir sagte, dass der Richter ab November in Rente geht und sie sich sehr sicher ist, dass es bis dahin über die Bühne sein wird. Also ich hoffe es, da ich schon die Befürchtung habe, dass bei einem Richterwechsel alles in die Länge gezogen werden könnte. Immerhin kann ich ja erst nach Erhalt des Beschlusses meine Papiere ändern lassen.

Also habe ich nun einen Termin für die Anhörung, der mir schriftlich bestätigt wurde, der aber nicht sicher ist. Naja besser als nichts, und wer weiß, wie lange ich noch hätte warten müssen, wenn ich nicht nachgefragt hätte 😉 und wieder einmal hat es mich bestätigt. Immer am Ball bleiben und notfalls einmal zuviel nachfragen. Das war bei der Therapie, der Endokrinologie, der Krankenkasse so – ach, immer eigentlich. Papier ist ja geduldig, aber wenn man immer nachhakt und sich in Erinnerung bringt, passiert auch irgendwas.

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